Konservative orthopädische Therapie im Bereich der Extremitätengelenke/ Rücken

Die konservative Therapie bildet einen der Stützpfeiler in der Orthopädie. Es wird praktisch vor jeder Operation versucht, dem Patienten konservativ zu helfen.


Physiotherapie
Die konservative Therapie besteht in erster Linie in der Verordnung von Krankengymnastik mit Elektrotherapie, sowie Dehnungs-und Stretchübungen. Es können auch radiologische Entzündungsbestrahlungen erfolgen. Auch die Gabe von Entzündungshemmern ist durchaus sinnvoll z.B. Diclofenac, Ibuprofen.

Extracorporale Stoßwellentherapie
Bei der extracorporalen Stoßwellentherapie handelt es sich um die Erzeugung von piezoelektronischen Druckwellen, die über ein Handstuck äußerlich am Pat. appliziert werden und Entzündungserscheinungen beseitigen.
Diese Behandlung erfolgt über 3 Sitzungen zu je 4 Minuten im Abstand von ca. 1 Woche.

Ideale Indikationen:

Sämtliche Sehnenansatzerkrankungen und Sehnenentzündungen, des weiteren

  • Achillessehnenentzündung
  • Tennisarm
  • Kalkschulter
  • Fersensporn
  • Kniescheibenspitzenentzündung (sog. Läuferknie)
  • Schleimbeutelentzündung an der Hütte
und viele andere ähnlich geartete Erkrankungen.

Eine wichtige Indikation ist auch die Behandlung von schlecht verheilten Knochenbrüchen, der sogenannten Pseudarthrose.
Die Erfolgsquote liegt bei richtiger Indikation bei über 90%.


Knorpelschutzprogramm
Bei Patienten mit Arthrose oder isoliert gelegenen Knorpelschäden führen wir das sogenannte Knorpelschutzproqramm durch, welches in der Gabe von Hyaluronsäure
(Femarthron, Suplasyn, oder Recosyn- Injektionen) besteht.
Diese Injektionen werden 5 x durchgeführt im Abstand von jeweils 7-10 Tagen um die Knorpelzellen zur vermehrten Bildung von Knorpelmasse anzuregen.
Die Hyaluronsäure ist der wichtigste Bestandteil des Gelenkes, sie ist sehr wichtig für den Erhalt und Neuaufbau des Knorpels und die Schmierung des Gelenkes. Mann kann diese Injektionstherapie über 2 Jahre durchführen, also insgesamt 4 Sequenzen a 5 Injektionen. Paralell hierzu bietet sich die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln an, nämlich Tabletten mit den Inhaltsstoffen Chondroitin und Glucosamin.
Hierbei ist es wichtig die Tagesdosis von ca. 1500 mg Glucosamin und 750 mg Chondroitin einzuhalten. Diese Maßnahme empfehlen wir begleitend zu den Knorpelinjektionen in das Gelenk..

Unser Ziel ist, dass die Patienten mit möglichst geringem Aufwand und Risiko eine möglichst rasche und nebenwirkungsfreie Schmerzbefreiung erleben.

Diagnose & Therapie


Stoßwellentherapie


Geschädigter Knorpel


Ernährung des Knorpels

Dr. med. Jürgen Beyer, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin
Königstr. 70    -     70173 Stuttgart    -     Telefon: (0711) 99 79 94-3    -     Telefax: (0711) 99 79 94-40    -     E-Mail: info@dr-juergen-beyer.de

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