Kreuzbandchirurgie

Das menschliche Kniegelenk besteht außer den Knochen, den Meniskus und den Seitenbändern aus dem vorderen und hinteren Kreuzband, die im Gelenk die wichtigsten Stabilisatoren sind. Sollte das vordere Kreuzband reißen, so muss dieses wieder hergestellt werden um die Stabilität des Kniegelenkes zu erhalten und eine Arthrose zu vermeiden. Hierzu gibt es zwei gängige Methoden. Die eine Methode ist die Versorgung mit einem sogenannten Knochen-Sehne-Knochen-Transplantat (bone-tendon-bone) aus dem ligamentum patellae. Die zweite Methode ist die Verwendung eines sogenannten Harmstring-Transplantates. Dies sind Sehnenstränge aus den Oberschenkel-Beugemuskeln. Beide Methoden sind sehr gut geeignet für die Durchführung einer Kreuzbandrekonstruktion. Welches Transplantat letztendlich verwendet wird, hängt von verschiedenen Kriterien und der Vorliebe des Operateurs ab. Beide Operationen können minimal invasiv durchgeführt werden. Die Belastbarkeit nach der Operation ist praktisch voll gegeben. Die physikalische Therapie beginnt am ersten postoperativen Tag. Eine Ruhigstellung oder längere Entlastung ist nicht notwendig.




Dr. med. Jürgen Beyer, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin
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